Die Bemusterung

Wir haben Anfang Oktober mit Frau H. in Kaarst bemustert. Gut, dass wir vorher wussten, was wir wollten, denn irgendwie sind wir mit Frau H. nicht so auf einer Wellenlänge. Wir sind aber klargekommen, und so haben wir bemustert:

Fassade:  Verblender Roeben/Querenstede Moorbrand torf-bunt , Verfugung sandgelb, Dachziegel Meyer Holsen terrarot-braun Engobe

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Haustüre: Jette Joop EuroFuture Classic mit 60 cm langem Edelstahlgriff

Innentüren: Fa. Prüm/Queensline in der Höhe 2,11m mit der Drückergarnitur G-Form edestahl Rosette von Hoppe

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Steckdosen und Schalter:  Opus 55 Fusion Glas in polarweiss

Gästebad

Waschbecken Subway 2.0 eckig

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Fliesen UG

Bernina anthrazit

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Fliesen Küche

My Earth 90 x 90 cm

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Treppe

Birke Parkett mit Geländerstreben aus Edelstahl

Bad oben

Fliesen natureside

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Waschtisch Memento 100 x 47 cm mit zwei Wasserhähnen

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Badewanne subway 2.0 eckig

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Wc

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Dusche ebenerdig, Squaro superflat 120  x 90 cm

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Weiterhin haben wir zusätzlich bemustert:

  • Antennendurchgangspfanne
  • Vergrößertes Dachfensters im Büro von GGL M 06 auf GGL M 08
  • Zusätzliches Dachflächenfenster in der Empore (weiß)
  • Abschließbares Getriebe an der Küchentür
  • 1 barrierefreie Fenstertüre im EG
  • Abschließbare Fenster im OG
  • Entfall des zusätzlichen Badheizkörpers im OG
  • Handtuchheizung im Bad OG ohne Heizpatrone
  • Fußbodenheizung im EG und OG
  • Trockenbauduschwand inklusive Fliesen anstatt Glasduschwand
  • WC- Schloss mit Verriegelungsknauf bei den WC Türen oben und unten
  • Rolläden elektrisch im OG
  • Innentüren EG mit 2,11m Höhe
  • Schallgedämpfte Zuluftventile
  • Bodenfliesen im Verband

Die Rohbauphase

Kurz vor Weihnachten wurde bei uns die Bodenplatte gegossen. Sieht alles gut aus, sie ist sehr eben.

Jetzt haben wir eine konkrete Vorstellung der Größe, allerdings wirkt es so, als würden wir eine Hundehütte bauen…

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Wir hatten Bedenken, die Bodenplatte 3 Wochen lang liegen zu lassen, da Hoet und Poels über Weihnachten Ferien machen, unser Baugutachter hat allerdings kein Problem damit, also hoffen wir das Beste. Frost ist nicht gemeldet, wir bekommen also, wie in jedem Jahr, nasse Weihnachten.

Am Tag, als die Bodenplatte gegossen wurde, musste ich morgens  noch etwas aus dem Auto holen. Dabei sprach mich ein mir unbekannter Mann an und fragte, ob ich an dieser Adresse wohnen würde. Ich bejahte, und er sagte, das sei komisch, denn er solle hier eine Bodenplatte gießen, aber er könne keine Baulücke erkennen…der arme Mann wirkte echt verzweifelt,ich hab  ihn dann zur Baustelle geschickt. Hout und Poels hatte ihm wohl unsere Wohnadresse anstatt die der Baustelle gegeben.

Am 10.01. gins dann weiter! Als ich am Nachmittag zur Baustelle kam, waren die Erdgeschosswände schon fast fertig. Wahnsinn, wie schnell das geht!

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Aber das wars dann auch schon! Das Wetter macht uns komplett einen Strich durch die Rechnung, es ist einfach zu kalt. Eine Wooche Schlechtwettpause. Der Bauleiter entscheidet zwar von Tag zu Tag, ob gebaut werden kann, aber der Wetterbericht meldet Dauerfrost und kein Ende in Sicht.

Zumindest arbeitet der Stromversorger weiter. Wir haben nämlich noch Freilandleitungen über dem Grundstück, die den Kran daran hindern, das Dach aufzubauen. Die müssen jetzt weg und unterirdisch verlegt werden. Der Graben ist schon offen, am 18.01. soll der Strom dann umgeschaltet werden.

30.01.2013

So, endlich gehts weiter! Die Freilandleitungen sind abgebaut, die Steine aufgetaut, wir bauen wieder!

Gestern hat Hout und Poels die Innenwände im EG hochgezogen, jetzt kann man sich die Raumgrößen besser vorstellen. Heute wird die Erdgeschossdecke gegossen und übermorgen ist Richtfest!!!!!

Anscheinend wollen die Maurer die durch die Kälte verlorene Zeit wieder reinholen. Wir sind gespannt…

Und so siehts jetzt aus:

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Der Eingangsbereich

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Die Garderobenecke mit Durchgang zum Gäste WC und zum Hauswirtschaftsraum

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Die Küche aus dem Wohnzimmer aus gesehen (Mein Gott, dass ist echt ein Ballsaal!!)

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Ein Teil des Wohnzimmers aus der Küche gesehen

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Und hier, dass Gäste WC. Ich muss unseren Bauleiter gleich mal anrufen, denn dass das Fenster so schief in der Wand sitzt, soll natürlich eigendlich nicht so sein…

Ansonsten sind die Maurer sehr tapfer, seit wir begonnen haben zu bauen regnet es nämlich ununterbrochen, wenn es nicht gerade schneit und friert. Der Polier sagte gestern allerdings ganz trocken: „Der meiste Regen fällt ja doch doch daneben.“

Aber es ist schon blöd, den ganzen Tag in tiefen Pfützen zu stehen.

 

04.02.2013

Wir haben ein Haus! Ein richtiges Haus mit Dach!!!!!

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Letzte Woche Mittwoch wurde erst die Erdgeschossdecke gegossen, gleichzeitig fingen die Maurer an zu verklinkern und auf einmal stand unsere Heizungsanlage im Hauswirtschaftsraum!

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Am FreitagRichtfest, auch wenn niemand so wirklich dran geglaubt hat, zumindestens bis Donnerstag abend! Wir auch nicht wirklich, denn, wie gesagt, die Erdgeschossdecke kam erst am  Mittwoch. Aber auf dem Weg zur Arbeit kam mir Freitag morgen tatsächlich ein Giebel auf einem Transporter entgegen, und bis Mittag war das Dach zu!

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Wir haben in kleiner Besetzung schön gefeiert, den Richtspruch gehört und sind dann schnell wieder nach drinnen gegangen, denn es hat, wie jeden Arbeitstag in der Bauphase bisher, geregnet! Und zwar wie aus Eimern.

 

 

Das Haus

Wir bauen ein Classico 400 in der Auswahl-Plus Variante mit folgenden Ausstattungspunkten

  • Satteldach
  • auf 113 cm erhöhter Drempel
  • zusätzliches Büro im OG
  • zusätzliches Fenster in der Empore
  • Zierholgiebel
  • überdachte Terrasse
  • Verblendfassade
  • Fußbodenheizung im EG und OG
  • Bodentiefe Fenster im Erd- und Obergeschoss mit Fensterbändern
  • Hybrid-Air-Kompakt-Heizung mit NIBE 755G

Warum Viebrockhaus?

Wir haben uns Anfang 2012 entschlossen, ein Haus zu bauen.

Schon länger war für uns klar, dass wir uns vergrößern möchten, eine DHH mit 220 m² Grundstück, zwei Kindern und einer gartenbegeisterten Frau (mir) sind auf Dauer einfach zu eng.

Zunächst war die Idee, eine Bestandsimmobilie zu kaufen, doch dies gestaltete sich von Anfang an problematisch, da zwar genügend Immobilien auf dem Markt sind, keine davon aber dieses wollenwirhaben-Gefühl auslöste, dass man braucht, um begeistert kaufen zu können.

Bauen wollten wir aber auch nicht, da wir beide handwerklich echte Nullnummern sind, die es gerade so eben schaffen, eine Glühbirne auszutauschen.

Nun kam aber der Zufall ins Spiel. Holger hatte ein Stück Land geerbt, dass schon seit Jahren Bauerwartungsland war. Eigendlich war nicht zu erwarten, dass die Stadt diesen Status ändern würde, da in unserem Gebiet mehr als genug Bauland zu bekommen ist, es passierte aber doch!

Jetzt hatten wir ein großes Stück Bauland, ca 900m² und schnell war entschieden: Wir bauen doch!! Grundstück passt, Lage passt noch viel besser, Zinsen sind günstig, alles super!

Da wir sehr unentschlossen waren, was für ein Haus wir denn bauen wollen, sind wir im Frühjahr 2012 bei Viebrock in Kaarst gelandet, um uns Inspirationen für den Grundriss zu holen. Wir wollten mit genauen Vorstellungen, wie unser Haus aussehen soll, in die Verhandlungen mit den hiesigen Bauträgern gehen…

Wir standen also so zwischen den Musterhäusern und fanden alle super, aber auch superteuer. Ich weiß noch, wie wir vor dem Classico 316 in Kaarst standen und ich zu Holger sagte: Ist ja alles super, 3 Monate Bauzeit, die ganzen Garantien, aber wer um Himmels willen kauft sich so ein teures Haus?

Wir sind dann mit dem Katalog nach Hause gefahren und haben entschieden, dass wir den Grundriss des Classico 400 toll finden, aber gerne mit Büro im Obergeschoss. Um zu schauen, wie so etwas aussehen kann, haben wir ein unverbindliches Gespräch in Kaarst vereinbart und so Herrn K. kennengelernt.

Wir haben den ersten angepassten Grundriss bekommen und uns bei anderen Bauträgern informiert.

Basis für die Angebote der Bauträger waren die Grundrisse, die wir nun im Kopf hatten, eine Heizung mit Wärmepumpe (ob Erd-, Sole- oder Abluft war uns zu dem Zeitpunkt egal, Hauptsache unabhängig von Gas und Öl), gerne eine kontrollierte Wohnraum Be-/Entlüftung und ein KfW 70 Haus sollte es sein (wegen der KfW-Förderung). Ach ja, es sollte auch eine Klinkerfassade haben.

Gleichzeitig wollten wir nun auch ein konkretes Angebot von Viebrock haben, um die Angebote vergleichen zu können, denn wir hatten schon gemerkt, dass die Katalogpreise von Viebrock sicher nicht die Endpreise der Häuser sind. Also haben wir schon recht konkret geplant (Familiy oder AP, zusätzliche Fenster etc) und waren total begeistert. Wir hatten nach jedem Gepräch das Gefühl, dass V. alles daransetzt, damit wir dass für uns optimale Haus bauen können.

Das erste Mal haben wir darüber nachgedacht, echt mit Viebrock zu bauen, haben die Gedanken aber schnell wieder beiseite gelegt, den wir dachten, unsrere hiesigen Bauträger seien tausende von Euro billiger. Falsch gedacht!

Bei der Ausstattung, die wir haben wollten, lagen die Angebote der entsprechenden Bauträger (hiesige und ein weiteres bundesweit arbeitendes Bauunternehmen) tatsächlich im selben Bereich! Manche waren deutlich billiger, hätten aber KfW 70 nicht erreichen können, da die Klinkerfassade da wohl Schwierigkeiten mache und die fehlende Südausrichtung.

Ein wichtiger weiterer Punkt für V. sind die Garantien und Bürgschaften. Wir sind beide, zumindest was das finanzielle betrifft, absolute Sicherheitsfanatiker und unsere absolute Horrorvorstellung ist ein insoventer Bauträger in der Bauphase. V. schien uns als lange bestehende Firma mit dem entsprechenden Background hier eine sichere Wahl. Die Fertigstellungsbürgschaft wollen wir hier mal bewußt aussen vor lassen, denn mit max. 5% der gesamten Bausumme ist sie natürlich extrem niedrig angesetzt. Für uns als Bauherren war auch wichtig, dass wir alles aus einer Hand bekommen.

Nach einiger Recherchezeit und paralleler Planung der Finanzierung haben wir uns dann im Sommer tatsächlich für Viebrock entschieden!

Herr K. von Viebrockhaus Kaarst wusste die ganze Planungszeit über, dass wir noch andere Angebote einholen würden und dass die Entscheidung für V. noch keinesfalls gefallen war, hat uns aber zu keiner Zeit gedrängt, eine Entscheidung zu treffen oder einen Werkvertrag zu unterschreiben.

Als wir schon fast sicher waren, dass es das Classico 400 werden wird, haben wir vor Vertragsunterschrift das Bodengutachten in Auftrag gegeben. Nachdem hier klar war, dass sich die grundstücksspezifischen Arbeiten im Bereich der geplanten Kosten bewegen, haben wir den Vertrag von einem befreundetem Juristen (Danke an Theo!) prüfen lassen, eine Klausel geändert und unterschrieben!